DUMMES_KIND
[Status Quo]


Ich f?hle mich momentan sehr wohl mit allem, g?nzlich abgesehen von den Strapazen und dem Stress, den das letzte Jahr so mit sich brachte. Ich habe einiges gelernt, ?ber mich und ?ber die Menschen in meinem Umfeld. Ich wei? nun mehr, wer ich bin und was ich will. Entwicklungsspr?nge k?nnen solch eine sch?ne Erfahrung sein. Ebenso sch?n finde ich es allerdings, dass "wir" uns wieder angen?hert haben. Im selben zyklischen Abstand hast "du" dich in einer ?hnlichen Art und Weise g?nzlich anders entwickelt. Ich verstehe dich nun wieder besser.

Und dann solche Tage wie gestern. Dieses G?nsehautkribbeln bei diesen Klaustrophobischen Arbeiten; das vorausgehende Gespr?ch mit Herrn Assman; die Diskussion mit dem ?lteren Herren und allen anderen. Es war ein angenehmes Gef?hl, der physiologischen Wirkung auf diese Bilder nicht ausgeschlossen.
Und dann Melanie. Sie rief mich an Abend noch an. Wir telefonierten etwa zwei Stunden. Ich habe mich seit Ewigkeiten nicht mehr so gut mit einem beinahe Fremden unterhalten. Es f?hlt sich an wie ein Wendepunkt. Mit so vielem alten abgeschlossen und bereit, neue Wege zu gehen. Erkannt, welche Menschen nur ein Schein dessen sind, was sie darzustellen versuchen und damit sich und andere nur behindern.

Es bessert sich, denke ich. Ich habe seit langer Zeit wieder das Bed?rfnis gesp?rt, dass ich so lange vermisste und ich muss sagen, es f?hlt sich gut an.

All die Impressionen in der neuen Schule, die neuen Menschen, die neue Kommunikation, die F?cher und die guten Noten...All das scheint mich neu zu befl?geln.

Ich vergesse viele alte Dinge und bin auch sehr froh dar?ber, dass " er" nun endlich in der Lage scheint, ebenfalls veraltete Lasten hinter sich zu lassen.

Ich habe den Spa? an der Diskussion wieder gefunden, und ich bin froh dar?ber, dass es nicht mehr diese Menschen sind.

Ich habe so viele gesehen, die aufgeben haben und es ist mir g?nzlich einerlei, was manche ?ber mich denken und sagen m?gen. Erlaubt euch ruhig ein Urteil, ich selber wei?, wer ich bin und ich wei? ebenso, dass die Menschen die mir wichtig sind es gleichfalls wissen.

Um an diesen Punkt zu kommen, musste ich viele H?rden ?berwinden, es war nicht immer leicht, aber das wollte auch niemand. Es war nie der leichte Weg, den ich gehen wollte. Dennoch ich wei? nun, dass das Streben nach der Perfektion, das Suchen nach dem endg?ltigen Punkt, dem was man sein will, nur eine Phrase sein kann, nein geradezu sein muss und dass es so viele nie werden verstehen k?nnen.
10.10.05 20:33




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