DUMMES_KIND
[Do not want to realize]

und die panik steigert sich ins bodenlose. all diese bilder, ich kann sie verarbeiten, ich weiß nicht damit umzugehen und sie scheinen nicht für mich gemacht.
mein atem geht schwerer, schleppend, meine herzschläge unregelmäßig, pochend, unangenehm. es fühlt sich widerwärtig an. ekelhaft. ich möchte es loswerden, ich muss es loswerden.

eine zufriedenstellende lösung muss doch zu finden sein?ich kann es nicht aushalten. all diese menschen, dieser zwang zum kontakt, dem ich mich nicht einfach entziehen kann. die achterbahn fährt schneller. gewissermaßen freue ich mich auf f. . es ist nicht schön, was aus ihm geworden ist. ich werde nichts retten können, nichts verändern, nichts bewirken...vielleicht ein bisschen. warum schreibt er soetwas, warum verwirrt er mich so nach all den jahren?man hätte alles ruhen lassen können, doch wir sind beide nicht die richtigen menschen dafür. es scheint sich nicht zu lohnen. er wird verehrt, er weiß es nicht, niemand sagt es ihm. nicht der richtige mensch, nicht der richtige zeitpunkt. wie tritt man einem solchen menschen, der einen so lange begleitete und teil der gedanken war, nach so langer zeit wieder unter die augen? wie spricht man, wie redet man?
andere menschen vertrage ich nicht. ich halte sie nicht aus.
seven ist da. ich freue mich auf sie; doch sie ist nicht der richtige umgang zur zeit. sie ist mir zu ähnlich, als das es etwas gutes werden könnte. zu ähnlich wohl. ich bewundere sie; ich verstehe sie nicht.
meine projekte werden sich so nicht verwirklichen lassen.

was habe ich davon, wenn ich gedruckt werde[n würde], aber nichts zu erzählen habe? ich kann nicht mehr schreiben. ich habe nichts mehr davon, was ich einmal besaß. anfälle von wahn reißen alles unaufhaltsam davon. climbing glass walls.
bleierne schwere. es soll nicht so klingen, wie es das wohl tut. der pathos ist das, was ich fürchte. die gefühle sind das, was ich verleugnen will, die sich aber nicht verleugnen lassen; die gedanken sind das, was mich nicht mehr ängstigt, was sich aber auch nicht als tauglich erweist, mich einzulullen.
die gifte greifen wieder nach mir und ich habe angst davor, dass ich seinen spitzen zu gerne folge.
kreativität ist das, was ich zeigen wollte.

morgen ist semesterende. schule ist unsinnig, es scheint so sinnlos . ja all die schönen worte, die guten noten und am ende bleibt mir doch nichts davon. ich wollte zeigen, wer ich bin. worüber ich mich definieren möchte oder glaube, mich definieren zu können...ein erster versuch ist geglückt, niemand hat es verstanden. das ist schön und gut so.

fühlt es sich beruhigender an, als damals?
werde ich dich berühren können, ohne das wir beide uns in unendlichkeit verlieren?werde ich dir [wi(e)der] begenen können, ohne das böse vernunft uns versumpfen lässt?
werden wir umgehen können, wie kinder im spiele, mit unseren seelen, die sich aneinander aufrieben?

mit t. ist alles schön. alles ist soviel besser geworden, ich hoffe es zumindest. es fühlt sich richtig an. einer der wenigen menschen, die ich zur zeit ertragen kann...

begenungen verwundern mich. bin ich doch in seinen augen[j] als mensch aufgestiegen, bin ich anerkannt, nur will ich dies nicht.


soviele bilder. und was bleibt, ist die beständige angst vor der leere.
30.1.07 22:52




[Von_Vorne] [Vergangen] [Ver_Sagt] [Ver_dacht] [Ver-Hört] [Ver_Lesen] [Ver_Spielt] [Ver_bunden] [Ver_Meint]

Gratis bloggen bei
myblog.de