DUMMES_KIND
[Mich ängstigen Dinge, denen ich mich nicht stellen will....]

so ist´s nun wieder ein verschwendeter tag und ich habe das gefühl, dass der sog immer stärker wird. dieses einengende gefühl, diese bleinere schwere, das unbehagen, das alles überschattet. es ist menschlich nicht darüber zu sprechen und es ist ebenfalls menschlich, dass es niemanden interessiert. brave new world. die einzigen versuche, einmal wirklich auszubrechen sind gescheitert. eine ansammlung von gescheiterten und niemand versteht, wie es wirklich ist...

climbing class walls. dieses aufbauschende gefühl der panik das sich immer tiefer in die gedärme drängt und einen zu zerquetschen droht. die irrationale angst, die sich nicht mit den weltlichen ängsten begründen lässt und die für viele vielleicht zu subtil, zu unscheinbar, zu wenig wahrnehmbar ist, um sie zu erkennen.

ich weiß auch, dass ich das nicht missen möchte. die grundfeste zu zerstören würde heißen auch alles andere mit sich in die tiefe zu reißen. die auschweifenden gedanken, die kreativität, all das... und bleiben würde nur die apathische leere.

der weg biegt sich immer weiter und immer mehr menschen bleiben am wegesrand zurück.

bin ich traurig darüber?
22.5.07 12:53
 


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aristagon (31.5.07 22:58)
Ich weiß meistens gar nichts. Nicht was du denkst, nicht was du fühlst und vor allem vielleicht nicht was dich quält. Immer versuche ich eine Schuld zu finden, nur irgend etwas an das man sich klammern kann, nur um festzustellen, dass es nur schein war. Und das was wirklich zählt, das erreiche ich nicht.
Wege sind nicht gerade, nicht krumm, nicht schief. Sie gehen nur weiter, immer weiter. Was möchtest du? Bitte sag nicht immer wieder "Nichts".
Leere bleibt, und wenn sie nicht mehr ausgefüllt werden will, bekomme ich Angst. Panik gerinnt zu einer bitteren Frucht. Aber einer, die uns betäubt. Und dann wird alles bitter von dem man kostet. Nur die Bitternis bleibt. Bitte schau mich an, will ich schreien, jetzt, immer und immer wieder. Vertreib die Angst, winsel ich, erbärmlich wie die meiste Zeit über. Ich habe immer nur gelernt zu nehmen was aus den Überigen mir vorgeworfen wurde. Nie habe ich gelernt etwas sicher zu halten. Nur Unbeständigkeit.
Ist dir kalt hohl ich dein Kissen und hast du Atemnot so mache ich das Fenster auf, doch wenn du friest und erstickst an der schneidenden Lust, was kann ich tun....

Was soll ich tun. Wird mein Flehen dir zur Qual, kann ich nur etwas lindern=? Heucheln ist einfacher als Aufrichtigkeit und der Blick aus meinen Fenstern ist zu schmal als dass ich oft mehr sehe als die reflexion meiner Schatten an der kahlen Betonwand. Schau mich an, ich bitte dich, damit ich dich sehen kann.

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